Samstag, 28. Oktober 2023

naivschaf-dasein

ich bin ein dämliches naives schaf. ich wurde loyal und hilfsbereit erzogen und folge dem ideal der universellen liebe. ich bin und tue das gerne, erwarte aber auch, dafür etwas zurückzubekommen, zum beispiel ein höflich-belangloses dankeschön oder im bestfall ein wenig echte wertschätzung. tage wie dieser zeigen mir jedoch: ein naivschaf zu sein hat deutlich mehr nach- als vorteile.

der frust beginnt schon am frühen morgen. wie jedes wochenende möchte der luxus-mann, dass ich brötchen hole. womit ich kein problem hätte, würden wir uns damit abwechseln. wir gehen beide nicht gerne morgens raus und stehen auch nicht gerne beim kleinen bäcker in der endlosen schlange für mittelmäßige brötchen zu kackstadt-typisch astronomischen preisen. aber in der regel bleibt das brötchenholen doch an mir hängen. weil ich zu nett bin. und weil ich als psychisch kranke person keine kraft habe, jedesmal darüber eine stunde lang zu streiten. schon gar nicht im morgendlichen serotonin-low.

heute ist ein tag, an dem ich ungebremst wütend werde, pms sei dank. naturgemäß vor allem auf mich, weil ich mich einfach nicht genug schütze und abgrenze. aber heute bahnt sich mein zorn den weg doch zu einem teil nach außen. als ich vom brötchenholen zurückkomme, schleudere ich die tüte stinksauer auf den küchentisch und erwische eine brennende kerze. die auch gleich umkippt und sauerei produziert. der luxus-mann mault, ich maule zurück. "nächstes mal hole ich keine brötchen. lieber hungere ich", fauche ich. ich nehme es mir ganz fest vor, wirklich auch nicht mehr nachzugeben, egal wie sehr mich der kampf darum dann wieder belastet.

die stimmung ist angeknackst. der luxus-mann wirft mir vor, unangemessen theater zu machen. ich werfe dem luxus-mann vor, ein fauler und misogyner boomer zu sein. dann packe ich meine sachen und fahre zu mir. wenigstens in der diskussion ums zusammenleben habe ich mich final durchgesetzt - und bin auch heute mal wieder ungeheuer froh, dass ich jetzt nicht mit dem luxus-mann in einer gemeinsamen wohnung herumsitzen und aufeinander sauer sein muss.

zuhause wartet schon meine direkte nachbarin vor der tür auf mich. sie ist alt, hat rheuma und kann nicht mehr gut gehen. sie braucht oft hilfe. sie ist zwar herzensgut, heult aber wegen jeder kleinigkeit und macht aus einer winzigkeit ein riesendrama. so auch heute: eine schreckliche katastrophe, jammert sie, das display ihres festnetz-telefons sei kaputt. ich gehe mit ihr in die wohnung und inspiziere das telefon. dann sage ihr, dass offenbar die akkus nicht mehr laden und sie neue brauche. sie weint und sagt, sie wisse gar nicht, was das sei und wo man sowas kaufen kann. 

zack, schlägt mein naivschaf-gen voll zu. ich renne also rüber in die drogerie und kaufe akkus. kein großes ding. dann komme ich zurück und schiebe die akkus ins telefon. danach erkläre ich der nachbarin, dass sie jetzt ein paar stunden warten müsse, bis die akkus geladen seien. aber sie wolle doch jetzt mit ihrem sohn telefonieren, jammert sie. ob sie nicht mal schnell bei mir telefonieren könne. aber natürlich.

dann sitzt die nachbarin, die ja nicht unnett ist, in meiner wohnung und heult erstmal eine halbe stunde. wie schlimm das mit dem telefon sei. und dass sie nicht mehr leben wolle. eigentlich höchst beunruhigend, aber da sie ständig und wegen jeder pillapallescheiße ihren tod prophezeit, kann ich das nicht mehr ernstnehmen. ich sage ihr irgendwann, dass ich ihr nicht helfen kann, und dass das irgendwie auch der job ihres sohnes sei, sich zu kümmern. es folgen weitere litaneien, warum der sohn sich nicht kümmern könne (er wohnt gut angebunden in derselben stadt). nach einem kurzen telefonat mit besagtem sohn geht sie zum glück zurück in ihre wohnung.

kaum habe ich einmal durchgeatmet, ruft mein vater an. seit der betrugsgeschichte ist er noch verwirrter als sonst und erzählt alles drei- und viermal in maximal unzusammenhängenden spiralen. quintessenz des halbstündigen telefonats: er würde gerne seinen nach der betrugsattacke plattgemachten und mit windows 11 neu bespielten pc hochfahren und mit dem internet verbinden. "nichts leichter als das, einschaltknopf drücken, wlan-stecker in die dose und dann bei netzwerkverbindungen den netzwerkschlüssel eingeben", sage ich. "hast du doch schon ein paar mal gemacht."

mein vater beschreibt ausschweifend seine verwirrung und seinen verwirrtheitsbedingten gedächtnisverlust ob all dem, was den computer betrifft. dann äußert er den wunsch, dass während des einschaltens möglichst jemand neben ihm sitzen solle. wie er sich das vorstelle, frage ich, wegen eines einschaltversuchs setze ich mich schließlich nicht 6,5 stunden in den zug oder nehme am ende gar urlaub.

mein vater möchte daraufhin, dass ich mich virtuell auf seinen computer aufschalte. ich erkläre ihm, dass er ihn dafür zuerst einschalten und mit dem internet verbinden müsse. was er ja theoretisch einfach mal ausprobieren könne. aber ich rede wie schon befürchtet gegen wände an. mein vater hat 843623075 ausreden, warum er unmöglich alleine den einschaltknopf betätigen kann. wir verabreden deshalb, dass er nun seinen it-affinen nachbarn anruft, der dann an einem bestimmten termin gemeinsam mit ihm am computer sitzen und den hochgefährlichen einschaltknopf drücken soll.

zwei stunden später rufe ich noch mal bei vaddi an und frage, wann er sich mit dem nachbarn treffen werde. denn mir sind ein paar sachen eingefallen, die man vielleicht nützlicherweise wieder auf dem computer installieren sollte. diese, schlage ich vor,  könne ich dem nachbarn dann beim gemeinsam-den-einschaltknopf-drücken-termin telefonisch durchgeben. so im sinne von mehreren fliegen und derselben klappe.

mein vater antwortet mir, dass er den nachbarn nicht angerufen habe. was ihn hindert, will ich wissen. er meint, er habe ja nächste woche schon einen termin mit der bank wegen seiner kreditkarte. "das hat doch damit nichts zu tun", sage ich. "jetzt ruf den an, du hockst doch sowieso bloß auf dem sofa und versimpelst."

mein vater verspricht erneut, den nachbarn anzurufen. ich höre an seiner laschen art allerdings ganz genau, dass das vor weihnachten nicht mehr passieren wird. ich ärgere mich zum x-ten male maßlos über seine trägheit - und natürlich darüber, dass ich mich so sehr aufregen muss. aber mein nervliches kostüm sendet nicht ganz unberechtigt alarm, denn ich weiß, dass ich die ganze kacke dann höchstwahrscheinlich wieder während meines nächsten urlaubs abarbeiten muss. und naturgemäß würde ich statt dankbarkeit und freude höchstens kritische rückfragen ernten: ob das denn wirklich so richtig sei, ob man das auch wirklich wirklich brauche, und warum das alles so furchtbar entsetzlich kompliziert ist. 

mir ist bewusst, dass ich mich somit auch in meinem urlaub wieder unfassbar ärgern und gleichzeitig drückende schuldgefühle entwickeln würde. weil ich meinen vater doch eigentlich schätzen und lieben will. ganz grundsätzlich und nicht nur wegen weihnachten und weil er von meiner mutter schon genug anschiss bekommt. ein äußerst strapaziöser gefühlsmix ist also vorprogrammiert. anderseits fragt mein vater auch nie, was ich so mache oder wie es mir geht. fast alle telefonate drehen sich um seine"probleme", also in der regel um den computer. manchmal bin ich nicht sicher, ob ich ihm nicht einfach scheißegal bin.

am ende dieses tages fühle ich mich leergesaugt und müde. ich vermisse jemanden, bei dem ich mich ab und an mal anlehnen und ausruhen darf. jemand, der vielleicht sogar ein ganz klein wenig interesse daran hat, mir das gefühl zu geben, dass ich nicht nur nützliches naivschaf, sondern auch mensch bin. aber diesen jemand gibt es nicht mehr.

17 Kommentare:

  1. Ich fühle dich sehr, weil es mir oft ähnlich geht. Ich wünsch dir, dass du deine Empathie behalten, aber trotzdem mehr Mut und Kraft zum Neinsagen findest (und mir wünsch ich das auch).

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    1. nein-sagen ist echt eine kunst. ich beneide den luxus-mann sehr. für den ist nein-sagen eher so eine art spiel, glaube ich. ihm macht das überhaupt nichts aus. auch im job hat er eine unglaubliche durchsetzungskraft, indem er einfach seine sehr laute, tiefe stimme benutzt. er setzt sich dabei auch noch überwiegend freundlich durch, sodass man ihm nicht mal vorwerfen könnte, er sei ein ignoranter rechthaber. auch bei unseren kappeleien bleibt er eher so halb scherzend, während ich verzweifle - und diese verzweiflung merkt man mir dann natürlich auch an. verzweifelt wirst du aber einfach plattgemacht, weil du als frau dann "hysterisch" oder "zickig" bist. einer meiner exfreunde hat sämtliche suboptimalen gefühlslagen bei mir unter "zickerei" subsummiert und mich damit abgebügelt.
      naja, es bleibt uns frauen da sicherlich nicht viel anderes übrig als zu lernen...

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  2. Ich bin bei Ihnen und kenne das Problem mit den Brötchen und wer sich auf den Weg zum Bäcker macht. Wir haben das in unserer Ehe schon vor vielen Jahren ganz pragmatisch gelöst. Haben Sie ein Tiefkühlfach? Bitte schauen Sie einmal hier: https://www.coppenrath-wiese.de/produkte/broetchen.aspx
    Die gibt es quasi überall für ganz kleines Geld (!!!!) beim Discounter und lassen sich supergut aufbacken. Entweder auf dem Toaster oder bei einer größeren Menge in 12 Minuten bei 160 °C im Umluftherd. Der Duft ist wie beim Bäcker, geschmacklich haben Sie dann eine ganz rösche, knusprige Ware ohne laffen Beigeschmack. Probieren!
    Themenwechsel, bzgl. Nachbarschaft: Kennen wir und ist ziemlich blöd, weil man zwischen den Stühlen sitzt. Einerseits will man es sich nicht verscherzen, andererseits geht einem die Jammerei auf den Sack. Wir haben das so gelöst: „Schön, dass du da bist – schade, dass wir dir nicht helfen können. Noch ein Gläschen Wein, weil wir sind sozusagen auf dem Weg ins Bett.“ Fenster aufreissen, kalte Luft reinlassen, Gläser abräumen – finito.
    Ich wünsche Erfolg und danke für Ihre Texte.

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    1. hihi, die tiefkühlgeschichte haben wir natürlich auch schon mal versucht, unter anderem, weil der besagte mittelmäßige bäcker im sommer immer sechs wochen im urlaub ist. leider schmecken uns aufbackbrötchen nicht so besonders. wir haben da einiges ausprobiert, vom billo-eigenmarke bis edel & teuer. der luxus-mann moniert zudem, dass das aufbacken zu lange dauere. das liegt zwar daran, dass er den ofen aus energiespargründen nicht vorheizt. dann dauern brötchen fast eine halbe stunde - und sind auch nicht wirklich knackig, sondern nur trocken. aber vorheizen darf man nicht in der luxus-welt.
      es ist also kompliziert. ;-)

      vielleicht sollte ich die nachbarin auch mal sanft alkoholisieren. auf die gefahr hin, dass sie dann noch mehr ins jammern kommt oder bei mir übernachten muss. ;-) im übrigen bin ich nicht das einzige "opfer", sie wird hier von allen nachbarn unterstützt und angehört. sie ist also keine völlig vereinsamte dame, die außer mir mit niemandem kontakt hat. ich denke eher, dass sie ein hohes kontaktbedürfnis hat, ähnlich wie meine oma. die saß auch dreimal die woche bei der hausärztin, nur weil sie erzählen wollte. die hausärztin hat dann sogar mal meinen vater angerufen und ihn gebeten, das zu unterbinden, weil meine oma ihr die zeit für echte patienten wegnahm. ;-)

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  3. puh... mir geht soviel durch den Kopf beim Lesen...
    Wenn die Eltern alt werden. Es ist so schwer. Und so anstrengend.
    Ich versuche, mich halbwegs kurz zu fassen und hoffe, dass das nicht übergriffig empfunden wird.
    Zuerst einmal: hast du Vorsorge- und Betreuungsvollmachten? Ohne die wird's noch problematischer in Zukunft. Ich habe sie gottseidank und weil ich damit winken konnte, läuft zum Beispiel jetzt die gesamte Korrespondenz mit der Krankenkasse über mich. So kann ich dann auch mal nebenbei Kleinigkeiten regeln, ohne dass meine Eltern das überhaupt mitbekommen. Vorher war entweder jeder Brief ein Drama oder sie haben ihn nicht verstanden und weggelegt, so dass ich Mühe hatte, das bereits in den Brunnen gefallene Kind wieder rauszuholen.
    Dann: was mir sehr, sehr, sehr geholfen hat, war neben professioneller Beratung (!) eine virtuelle Selbsthilfegruppe, die sich alle zwei Monate "trifft". Wo ich oft einfach nur zuhöre, aber auch einfach mal motzen kann, darf und soll, wenn alles zuviel wird.

    Das mit den "vielen Terminen" kenn ich. Schon ein Termin in der Woche kommt ihnen vor, als hätten sie keine Zeit für irgendwas anderes. Ob es daran liegt, dass Termine (ausser der Reihe) bedrohlich werden, weil sie eigentlich nicht mehr alles verstehen... ich weiß es nicht. Aber es IST so.
    Manchmal greife ich dann ein - wenn es wirklich wichtig ist - und drücke ihnen diesen Termin aufs Auge, manchmal lass ich sie auch vor die Wand laufen. Ich KANN nicht alles für sie regeln, aber ich kann die wichtigsten Dinge durchsetzen.
    Aus der Ferne natürlich doppelt und dreifach schwierig, ja! Zumal du zu Recht mehr als genug mit dir selbst zu tun hast.
    Hier kommt dann wieder das Thema Vollmacht ins Spiel. Damit kannst du auch aus der Ferne ein Auge auf das Wichtigste halten und ggfs. eingreifen, bevor was eskaliert.
    Mit mehr möchte ich als voll Unbekannte aus diesem Internetz dich jetzt nicht zutexten. Wenn du dich da gern austauschen möchtest, sag Bescheid.
    Grüße
    Pet

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    1. ich darf mich eigentlich gar nicht so sehr beschweren, denn die meiste arbeit bleibt an meiner mutter hängen. die ist ja noch körperlich und geistig fit. sie macht jeden tag durch, was ich ein-, zwei- oder dreimal die woche am telefon habe.

      ich glaube, ich habe eine betreuungsvollmacht. ich muss das nochmal raussuchen und mich intensiver damit beschäftigen. krankenkassen-fragen - da wüsste ich jetzt nicht, was ich regeln sollte. meine eltern sind privat versichert, so gibt es kein "das bekommen sie nicht", sondern eher ein zuviel davon. ;-) oder meinst du sowas wie dass ich pflegestufen beantrage ect., wenn ich denke, die verwahrlosen?

      so eine selbsthilfegruppe könnte irgendwann mal interessant werden, wenn es noch schlimmer wird, oder auch jetzt schon für meine mutter. wo finde ich denn sowas?

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    2. p.s.: ich freue mich immer über persönliche kontakt und austausch! morphinchen bei ge em ix de.

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    3. Ja, das mit der Betreuungsvollmacht wird vor allem relevant, wenn ne Pflegestufe beantragt wird. Irgendwann wird deiner Mutter der Haushalt zuviel werden (meine Eltern turnten mit Anfang 80 noch auf der Leiter rum, "die Gardinen!", Himmel, hab ich da auf den Tisch gehauen!). Aber ich hab sie auch schon gebraucht, als es um eine Versicherung ging.
      Selbsthilfegruppe - ich versuch mal was rauszukriegen, ich selbst hab da von Arbeitgeberseite nen roten Teppich ausgerollt bekommen.
      Ich meld mich. ;)
      Pet

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    4. das machen meine nicht. die sind eher übervorsichtig. das einzige wirklich gefährliche ist, dass mein vater noch auto fährt. weil sonst müsste man ja laufen und das ist ja mühsam.
      mein arbeitgeber rollt mir keine roten teppiche aus, leidergottes. ich bezahle sogar fortbildungen selbst. gehalt, gesetzliche urlaubstage, das wars an komfort.

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  4. Der letzte Absatz ... er erinnert mich an die Worte meines Psychtherapeuten ... ich weiß nicht wie oft er zu mir gesagt hat, dass ich so jemand brauche ... Anscheinend bin ich auch ein Naivschaf ...

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    1. kann gut sein. :-) und wahrscheinlich landet man als naivschaf immer bei menschen, die tendenziell ausbeuten.

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    2. Pssst, nicht so laut. Uns ... jemand ausbeuten? Niemals würde uns das eine Person antun. ;-)

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    3. ich glaube, das muss man sich mal vor augen führen - dass man tatsächlich eben auch privat ausgebeutet werden kann - von menschen, die einem angeblich wohlgesonnen sind. entweder wird da eine unangemessene hilfsbedürftigkeit vorgespielt oder es wird mit dreistigkeit durchgesetzt. ich bin dafür inzwischen recht gut sensibilisiert.

      übrigens hat heute der luxus-mann heute morgen brötchen geholt. ohne streit und ohne, dass ich mich erst weigern musste. der groschen scheint gefallen zu sein.

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    4. Upsi, habe bei der vorherigen Antwort meinen Namen vergessen. :)
      So ganz gelingt mir das noch nicht, ich werde aber immer besser ...
      Ich dachte früher immer, die die mit dir einen trinken gehen und gar freundlich zu dir sind, für die machste alles, Sind ja die, die wenigstens mit dir trinken. Seit ich keinen Alkohol mehr trinke ... Schwupps, ja wo sind sie denn hin?
      Das mit den Semmeln ... er hat sich daran gewöhnt dass Du nicht Nein sagen wirst ... ich habe da auch so jemand an meiner Seite. Erst wenn man dann explodiert merken die, dass die Geduld und die Naivität nicht grenzenlos sind. Meist wirkt das dann ;)

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    5. ach, das ist inzwischen wirklich verwirrend hier mit dem kommentieren... nicht einmal ich selbst werde eingeloggt als blogautorin identifiziert und muss daher oft "name/url" wählen. blogger.com ist einfach auch ziemlich buggy. aber die moderierbarkeit der kommentare ist einfach gold wert, und ich finde es so noch etwas einfacher als z.b. bei wordpress (wo man selbst zum kommentieren ein wordpress-konto braucht, wie bescheuert ist das denn bitte).

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  5. Ich kann das alles nachfühlen. Ohne meine Geschwister ginge es mir ähnlich mit dieser elterlichen Thematik. Mein Trost dazu ist, dass ich am Ende des Naivschaf-Daseins froh bin, nicht ein gefühlskalter Mensch zu sein, dem die Menschen rundrum egal sind.

    Die Welt ist einfach eine andere, wenn man so einen Menschen hat. <3

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    1. ja, die welt ist sicherlich reicher für jemanden, der das volle spektrum an emotionen empfinden kann. aber eben auch viel anstrengender. ich würde auch nicht tauschen wollen, aber ich hätte gerne ein paar gut funktionierende rezepte zum mich-abgrenzen.

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danke für deinen kommentar. ist er hilfreich, fair und sachlich, wird er nach freischaltung veröffentlicht. kontextfreie, rassistische und sonstige arschloch-scheiße wird sofort gelöscht.