Mittwoch, 24. August 2016

geschenke, geschenke

der luxus-mann ist aus dem urlaub zurück. ich fahre direkt nach der arbeit zu ihm, denn ich fühle mich stark oversexed and underfucked.

"ich bin fertiger als von der arbeit", klagt der luxus-mann, als er mir tief augenberingt die tür öffnet.
"keine nacht hab ich mehr als vier stunden geschlafen! und dann musste ich die ganze zeit trinken. und mein kumpel, weißte, der immer unsere bergtouren plant... der meinte vorher so, das wird nicht anstrengend dieses jahr, nur spaziergänge, weil er ein kaputtes knie hat... und was war? jeden tag sind wir fünf oder sechs stunden lang zwischen irgendwelchen felsen rumgekraxelt... und dann dieses festival! vier tage stehen! mein rücken! meine füße! und fett bin ich geworden, zwei kilo zugelegt hab ich wegen dem ganzen geilen bier dort!"
"hachje, du tust mir so leid."

"hast du hunger?" will der luxus-mann dann wissen.
"hast du etwa gekocht?" frage ich, während latente panik in mir aufsteigt, denn die kochkünste des luxus-mannes sind ähnlich bescheiden wie die meinigen.
"ich hab was vorbereitet, aber ich weiß nicht, ob es schmeckt."
der luxus-mann holt zwei schön angerichtete teller mit tomate-mozarella aus dem kühlschrank.
"ich hatte kein basilikum, tut mir leid."
ich koste und bin überrascht.
"das kann man so sehr gut essen. was ist da dran? zitrone?"
"zitronenöl", antwortet der luxus-mann und schenkt mir rotwein ein.
"nicht mal schlecht."
"du kannst auch brot haben. ich ess nur keines, weil das zu viele kalorien hat."
"und nachher futterst du dann wieder ne packung nüsse?"
"pass auf, was du sagst", droht mir der luxus-mann mit der gabel.

 nach dem essen räumen wir das geschirr in die spülmaschine.
"ich habe übrigens noch ein geschenk für dich", sagt der luxus-mann beiläufig.
"nein!"
"doch. also naja, eigentlich ist es nicht direkt ein geschenk, weil ich es selbst gern haben würden. aber es ist ein frauen-t-shirt. das kann ich nicht tragen."
"wie cool!"
"jetzt warte mal. das gab es nur in l, das ist dir bestimmt zu groß."
"vermutlich, ich trage normalerweise s."
"dacht ich mir. aber wie gesagt, es ist so cool, dass ich es kaufen musste."

der luxus-mann geht ins schlafzimmer und kommt dann mit einem schwarzen shirt zurück, das beiseitig mit zeichnungen bedruckt ist: abgefuckte satansbräute, die sich die finger in die blutigen muschis stecken.
"ich finde, das passt zu dir", sagt der luxus-mann.
"das ist geil."
"sag ich doch."
"das sieht auch gar nicht mal soooo riesig aus."
"ja ne? ist nicht besonders lang."
"soll ich mal reinschlüpfen?"
"mach mal."
"ok, ich dusche aber noch schnell."

als ich mich abgetrocknet habe, schlüpfe ich in das t-shirt, das gerade mal bis zur hüfte geht und zwar weit, aber nicht abartig zeltartig ist. unten ohne spaziere ich ins wohnzimmer, wo der luxus-mann schon gespannt wartet.
"bisschen weit, aber geht so", sage ich.
"ja geil. vor allem so im kontrast zu deiner blanken muschi."
"du sollst das shirt angucken, nicht meine muschi."
als antwort drückt mich der luxus-mann auf die couch, zieht die hose runter und beginnt, mich zu ficken. nach gefühlten 30 sekunden spritzt er ab.
"sorry", sagt er.
"da war aber jemand geladen."
"naja, zehn tage?!"
"sei mal froh, dass das ne ledercouch ist", sage ich und hebe den po aus der spermapfütze. "ordentliche ladung."
"ich hab mir extra keinen runtergeholt, weil ich dachte, alles für dich."
ich kichere.

dann liegen wir entspannt im bett und es wird zeit für ernstere themen.
"ich war übrigens ultra-gepisst wegen deiner schwanz-nachricht", sagt der luxus-mann.
"wenn du das fehlinterpretierst und auf dich beziehst."
"wieso gehst du überhaupt weg?"
"wie, wieso geh ich weg? meinste, ich sitz zuhause und warte in seligem andenken auf deine rückkehr?"
"ich dachte, dir gehts nicht gut und du erholst dich ein bisschen. so hast du doch bestimmt wieder gesoffen und drogen genommen."
"ich habe keine drogen genommen."
"ja klar! du hast mir ein bild geschickt von v. und dir beim kiffen!"
"na gut, gekifft hab ich. aber sonst nichts!"
"das ist nur in deiner welt keine droge."
"aber wenns dein sohn macht, isses ok oder wie?!"
"mein sohn ist ja auch eine gefestigte persönlichkeit, im gegenteil zu dir."
"haha. wie hat er denn hier eigentlich seinen housesitting-job gemacht? die blumen da drüben sehen ja nicht so glücklich aus."
"frag nicht. ich komm so nachhause, und was ist? der briefkasten quillt über, die balkontür ist auf, und die blumen sind im arsch."
"war er nicht da?"
"doch, mehrfach. es fehlten sachen im kühlschrank und er hat dreckwäsche produziert. aber er hat weder blumen gegossen noch den briefkasten geleert und war ganz offensichtlich auf dem balkon, hat aber die tür nicht mehr zugemacht. ich dachte, ich krieg den fön!"
ich kringle mich.
"du sollst nicht lachen!" quengelt der luxus-mann. "das ist traurig! mein sohn hat kein verantwortungsgefühl."
"in der tat. aber du hälst ihn trotzdem für eine gefestigte persönlichkeit, das ist interessant."
"ich meinte damit, dass er sich nicht bis zum umfallen mit drogen vollknallt!"
"hab ich mich jemals in deiner anwesenheit bis zum umfallen mit irgendwas vollgeknallt?"
"naja."
"das heißt nicht naja, das heißt: definitiv nicht, und bitte entschuldige, dass ich dich für weniger gefestigt als meinen nichtsnutzigen sohn halte!"
"im leben nich. aber du kannst noch mal blasen."

ich rutsche nach unten, nehme den halbsteifen zwischen die zähne.
"und jetzt bittebitte sagen."
"das heißt wenn dann: los, lutsch mir einen!"
ich schließe meine zähne fester um den schwanz.
"hey! nicht beißen!"
"das ist nicht das zauberwort."
der luxus-mann rollt die augen:
"bitte mach."
"siehste, geht doch. und wenn dein sohn diese überwältigende lernfähigkeit von dir hat, gibts auch da noch hoffnung."






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