Mittwoch, 23. Mai 2018

komplimente-queen

"deine moppelfrau hat sich übrigens dein letztes brötchen einverleibt", sage ich nach dem frühstück zum luxus-mann.
er lacht und meint:
"schon ok, aber gut, dass du es erwähnst, dann geh ich nachher einkaufen."
"ich dachte halt, ich sag mal besser bescheid... bevor du sonst nachher stundenlang suchst und am ende angesichts deiner expandierenden körperfülle glaubst, du hättest das brötchen doch schon selbst gefressen."
"hast du mich eben fett und dement genannt?!"
"ich kenne dich halt und habe eine deinem allgemeinen verhalten entsprechende prognose abgegeben."
"langweilig und leicht durchschaubar bin ich also auch noch?!"

Kommentare:

  1. Ich liebe solche Dialoge, die werde ich echt vermissen, wenn Du den Blog löscht.
    In unseren guten Tagen gehts bei uns auch so herrlich hin und her. Ich liebe es.

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  2. ich will das blog gar nicht löschen, nur offline nehmen. ich hoffe, das geht hier irgendwie auch wie bei blogger.de (wo ich mein ursprüngliches blog habe).
    und ich werde ja die hoffnung nicht los, dass sich doch mal wer meldet und mir in 5 minuten erklärt, was ich machen muss oder noch besser, dass ich gar nix machen muss. (du weißt auch nicht zufällig was? was machst du mit deinem blog?)

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    1. Ich glaube, dass das offline nehmen geht - eine Freundin von mir hat das mal gemacht, als sie noch einen Blog führte. Die frag ich mal ;)
      Gestern habe ich eine Zusammenfassung des DSGVO gelesen. Als ich das dem Mann vorlas, resümierte ich selber zugleich "Eigentlich betrifft mich das alles gar nicht, weil ich nix verkaufe und die Daten (IP, Name, Anschrift und so n Kram) nicht durch mich, sondern durch Google gesammelt werden." Ergo müsste ich vllt. nur die Statistik rausnehmen, wann wie oft mein Blog aufgerufen wurde. Aber ich glaub, das geht gar nicht. Nur weil ich sie im Blog nicht anzeigen lasse, sammelt Google ja trotzdem die Informationen.
      So wie ich die Zusammenfassung insgesamt verstand, betrifft die DSGVO eher Werbetreibende, die Deine, unsere Daten sammeln, um mir weiter Werbung zuschicken zu dürfen (habe grad gestern meinem Telefonanbieter widersprochen, dass er diesen Quatsch bitte lassen möge) - und weil sie quasi meine personenbezogenen Daten verarbeiten. Das tun wir Privatblogger ja nicht. Insofern.. Mache ich erst mal nix und warte ab ;)

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    2. P.S. Und ich darf keine Fotos veröffentlichen, wo mehr Leute als ich erkennbar mit drauf sind. Aber ich mache nix ohne Zustimmung derer oder ich übermale ihre Gesichter mit irgendwas - und meistens sinds sowieso nur Fotos von mir. Kann man nix mit falsch machen ;)

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    3. man kann das blog auf privat stellen. dann muss man angemeldet sein, um lesen zu können.

      ich finde das echt traurig. diese dsgvo-flitzpiepen haben sich mal wieder null gedanken um praktikabilität und umsetzbarkeit gemacht. es gibt KEINE verbindlichen leitfäden. alle rätseln. einige wenige schlagen jetzt mega-profit daraus.

      mich kotzt das dermaßen an.

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  3. Es ist häufig, dass einander Partner sehr gut einschätzen können und wissen, was der andere denkt.

    Ich kann meine Frau sehr gut einschätzen, und ich kenne ihre Denkweise genau. Aber sie hat teilweise eine falsche Meinung von mir.

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    1. das sagen alle männer über ihre frauen. :D

      meiner sagt, ich bleibe ihm ein rätsel. muss auch, finde ich. wer sich kennt, verliert das interesse. das leben in der vorstellung vom du und die vagen projektionen daraus machen die beziehung für mich erst spannend.

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  4. Ich bin festen Glaubens, dass man nicht mehr machen muss, als ich auf meinem Blog getan habe, Disclaimer und Impressumshinweis können bei Bedarf gerne übernommen werden.

    www.dunklegassen.wordpress.com

    Ich würde es auch sehr vermissen, von dir/euch zu lesen.

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    1. dein impressum ist super. den satz mit dem tmg hab ich mir geklaut. ;)

      zum datenschutz: du schreibst, ip-adressen werden 7 tage gespeichert. wie machst du das? oder macht das wordpress automatisch? weil ich gelesen haben, man muss so eine verfahrensliste anlegen. das sollen blogger einfach in excel machen. hab mir dazu eine vorlage runtergeladen, aber ehrlich gesagt weiß ich überhaupt, was ich da reinschreiben soll und wo ich so infos wie ip-adressen herbekomme?

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    2. Die IP Adressen speichert Wordpress, ich als User komm da nicht so ohne weiteres ran und seh die auch nicht auf dem Dashboard.

      Hab heute morgen im DLF auch ein Interview mit einem Anwalt gehört (evtl. ist es als Podcast noch verfügbar) der sagte wörtlich, es ginge nicht um die User, sondern um die Anbieter. Als Beispiel wurde ein Handwerker und seine Kundendatei angeführt. Der Handwerker nutzt Whattsapp, um seine Kunden zu kontaktieren, wenn dabei Daten gespeichert werden, wird nicht der Handwerker belangt, sondern Whattsapp. Meiner Meinung nach lässt sich das Eins zu Eins aufs Bloggen übertragen. Der Blogger nutzt den bereitgestellten Dienst, um mit seinen Lesern in Kontakt zu treten. Wenn der Dienst Daten sammelt, ist das nicht Problem des Nutzers, der im guten Glauben handelt, sondern der Anbieter verhält sich nicht DSGVO-konform.

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    3. google hat sich heute freundlicherweise bereit erklärt, einen banner mit dem hinweis auf cookies einzuspielen, hat aber auch explizit darauf hingewiesen, das es noch etwas zu tun gibt für die einzelnen blogger.
      also nichtstun ist mit sicherheit keine option.

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  5. Guck mal bei Muschelmädchen im Blog, letzter Post in den Kommentaren hat Helma was nützliches geschrieben dazu.
    Lg

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