zum geburtstag habe ich dem luxus-mann unter anderem einen masturbator geschenkt, da er kein freund des wichsens per hand ist. für alle, die sowas nicht kennen: das ist eine art gewellter silikonschlauch in einer box, der eine muschi von innen simuliert.
im laden hatte ich selber mal den finger reingesteckt und fand, dass das ding sich recht echt anfühlt, vor allem, wenn man gleitgel dazu nimmt. eingedenk der wuchtigkeit des luxus-schwanzes kaufte ich die größte verfügbare größe von 23 cm länge. damit das ganze auch spaßig würde, nahm ich ein modell, das außerdem noch vibrieren kann.
nun, rund einen monat später, wollte ich die freude über mein geschenk evaluieren.
"und, wie isses so mit der muschibox? ist das ein ersatz?"
"hm", sagt der luxus-mann. "das ist ne jungfrau, gefühlt."
"wieso das denn?"
"die ist halt sehr eng."
"und das ist nicht gut?"
"naja... ich komm da nur rein, wenn er megahart ist. und hab dann immer angst, dass ich nen blutstau kriege."
"oh. und wie fühlt sich die vibration an?"
"ganz lustig, aber bringt mich jetzt nicht zum kommen."
"das tut mir leid", sage ich.
"nee, muss es nicht, ich fand das voll das witzige geschenk. echt coole idee war das."
"du kannst sie ja weiterverschenken."
"haha. das wäre ja so, als würde man eine getragene unterhose verschenken!"
"manche stehen drauf."
insofern scheint für muschiboxen ähnliches zu gelten wie für dildos und vibratoren: meist nicht so der hit. jedenfalls, was uns betrifft.
Dienstag, 16. Mai 2017
Sonntag, 7. Mai 2017
von herzen
manchmal muss man nichts besonderes machen, um etwas besonderes zu erleben.
manchmal genügt es, den menschen, den man liebt, an seiner seite zu haben.
"wer hätte das vor einem jahr gedacht", sage ich zum luxus-mann.
und er schaut mich nur an, kühl, zurückhaltend, grundehrlich.
und lässt sich widerstandslos küssen.
manchmal genügt es, den menschen, den man liebt, an seiner seite zu haben.
"wer hätte das vor einem jahr gedacht", sage ich zum luxus-mann.
und er schaut mich nur an, kühl, zurückhaltend, grundehrlich.
und lässt sich widerstandslos küssen.
Montag, 1. Mai 2017
walpurgisnacht
und es begab sich zu einer zeit, zu der die hexen jährlich am brocken tanzen.der luxus-mann und ich hatten beschlossen, es mal wieder richtig krachen zu lassen und frivol auszugehen.
für das event hat mir der luxus-mann extra ein latexkleid gekauft. kleid ist eigentlich zu viel gesagt, denn es endet am arsch mit einer breiten spitzenborde. dazu soll ich strapse tragen, bestimmt der luxus-mann. lange streiten wir uns, ob ich ein anstandshöschen dazu tragen darf oder nicht. der luxus-mann hätte mich gern blank und jederzeit besteigbar, aber da wir großen ansturm unbekannter spezies vor ort erwarten, darf ich schließlich doch bedeckt gehen, sozusagen bis auf widerruf.
vor ort müssen wir zunächst die gesichts- und dresscode-kontrolle bestehen, dann geht es los ins feuchte vergnügen. wir kommen gerade richtig zum ersten show-act, kriegen schnell ein glas sekt in die hand gedrückt und lassen uns dann von den vielen nackten, halbnackten oder lll-bekleideten menschen ins innere schieben.
"und, wie findest du die mädels", frage ich den luxus-mann nach der show.
"hm, so mittel. zu kleine titten."
"das sagst du IMMER."
"ich steh gar nicht auf große titten!"
"doch. was du als schön bezeichnest, ist mindestens ein c-körbchen."
"nein. brüste müssen die richtige größe haben und vor allem ganz rund und straff sein."
"ja, du willst ein rundes, straffes c- bis d-körbchen. das gibt aber bei 20 plus selten ohne implantat."
"wenn du das sagst. du bist ja vom fach."
"eben."
abgesehen davon, dass es übervoll ist und auch ein paar stinos herumrennen, ist es wie immer auf s/m-partys: man sieht viel, was man nicht sehen will, und die geruchskulisse reicht von parfum bis schweiß und sperma. da fast alle räume diesmal ausgiebig genutzt werden, ist spontanität nahezu unmöglich.
"wo sollen wir denn ficken", fragt der luxus-mann verzweifelt ein ums andere mal.
ich zucke mit den achseln.
"das ist mir zu voll", jammert der luxus-mann. "zu viele schleimige spackos, die dir dann auf die muschi glotzen."
"lass uns doch erstmal was trinken. außerdem muss da irgendwo ein buffet sein."
der luxus-mann, der so gerne isst wie fickt, ist einverstanden.
später stehen wir an der bar. ich nippe an meinen gin tonic, der luxus-mann trinkt ein bier. dann steht auf einmal eines der mädchen vom show-act neben mir und fragt mich:
"sag mal... habt ihr was am laufen? also was sexuelles?"
ich bin perplex und sage:
"ähm, also, ja. wir sind zusammen. wieso?"
sie lächelt und meint:
"ich konnte das nicht einschätzen... ich hab euch heute noch nicht, also... in action gesehen."
"zu voll", sagt der luxus-mann. "wenn mal einer guckt, ist das ok. aber ich mags nicht, wenn eine ganze traube menschen um uns rumsteht."
die darstellerin nickt und meint dann:
"ich wollte nur sagen, ihr seid einfach wunderschön. das schönste paar heute, finde ich."
ich kichere geschmeichelt.
"oh, danke."
der luxus-mann sagt:
"das ist heute aber auch nicht besonders schwierig."
"hat euch die show gefallen?"
ich sage schnell so begeistert wie möglich "oh ja!", bevor der luxus-mann wieder mit zu kleinen oder zu wenig straffen brüsten anfangen kann.
dann entdeckt der luxus-mann ein mädchen, das ihm schon im sommer aufgefallen war.
"du kannst sie gern ansprechen", sage ich.
"und wenn ich sie ficke? wie wäre das für dich?"
ich überlege.
"also heute so in diesem kontext... wäre ich schon gern dabei. ich finde die ja auch heiß."
"und wenn sie nur mich will?"
ich schaue den luxus-mann groß an:
"und wenn sie lieber nur mich wollen würde?"
"so kommen wir auf keinen grünen zweig", findet der luxus-mann.
"gut", sage ich. "dann kleinster gemeinsamer nenner: beide oder keiner."
der luxus-mann zögert und zögert, dann beginnt das mädchen, mit einem älteren paar zu tanzen und sich an der mutti zu schubbern.
"wir hätten chancen gehabt", kichere ich, als ich das enttäuschte gesicht des luxus-mannes sehe.
"die scheint mir ein bisschen.... wahllos", findet der luxus-mann. "das turnt mich jetzt ab."
"du weißt doch gar nicht, ob die sich nicht vielleicht schon kennen."
"ok, das könnte sein."
"ist denn jemand für dich heute dabei", will der luxus-mann wissen.
"n typ?"
"ja. der zum beispiel, der hat doch nen total tollen body", zeigt der luxus-mann auf einen bärtigen jungen typen im muscleshirt und latexhöschen.
"da krieg ich muttergefühle", lache ich. "außerdem ist der kleiner als ich."
"findest du mich da besser?"
"ja auf jeden. ich steh nicht auf junge hoschis mit tedenz zum spargeltarzan."
"findest du den denn dann nicht schön?"
"doch, total. aber so... objektiv schön. ein unterwäsche-model. aber total langweilig. da find ich die da besser", zeige ich auf eine paar.
"den findest du gut?" fragt der luxus-mann entsetzt.
"nein, nicht ihn. das paar. zusammen sind die toll. auf eine intellektuelle art sexy."
"aber die hat kurze haare, stehst du auf kurze haare?!"
"nicht explizit, aber es passt zu ihr. sie ist ja ein ganz strenger typ. und sehr elegant. hat irgendwie was... 20er-jahre-mäßiges. bohemian."
der luxus-mann schaut zweifelnd:
"du würdest dich von denen ficken lassen?!"
"maaaaaannn... ich würde die erstmal kennen lernen wollen! und wenn es sich dann ergibt, ja, warum nicht."
der luxus-mann ist nicht überzeugt.
"da bin ich nicht dabei."
"musst du ja auch nicht", grinse ich sehr frech.
der luxus-mann kneift mich und ich kreische.
"ich lass dich gleich von dem türken-clan da vergewaltigen!" droht er.
gegen halb drei wird es etwas leerer und wir ergattern eine zweier-couch für uns.
"zieh mal den slip aus", fordert mich der luxus-mann auf.
ich grinse und lasse mein höschen zwischen meine knöchel gleiten.
der luxus-mann beginnt, sanft meine muschi zu streicheln, dann steckt er mir den finger rein. ein paar, das uns gegenübersitzt, schaut uns zu und besorgt es sich dabei. die stimmung wird lasziver und ich kann mich erstmals an diesem abend fallen lassen.
"wollen wir nach oben gehen, ins zimmer mit der schaukel", frage ich, weil ich jetzt gern den luxus-schwanz in mir spüren würde.
"ok", sagt der luxus-mann und schiebt mich die treppe hinauf.
oben allerdings steht wieder der türken-clan und wichst gemeinschaftlich neben einem ffm-dreier.
"boah nee", sagt der luxus-mann. "das ist mir zu viel gruppenkuscheln."
"lass uns lieber gehen", finde ich. "ficken wir eben zuhause."
"ich hab morgen sowieso meine tochter, ich wollte eh nicht so ewig bleiben."
"och nö!"
"oh doch. und jetzt schwing deinen arsch ins auto, dann fick ich dich noch ein bisschen."
wir fahren allerdings nicht nachhause. der luxus-mann hält in einem industriegelände an und nimmt mich kurzerhand auf dem rücksitz.
"das wollte ich schon lange mal wieder", seufzt er, als er abgespritzt hat.
"im auto?"
"ja. hab ich früher ganz oft. aber mit meinen letzten frauen ging das nicht. die waren da nicht für bereit."
"boah, aber guck mal, du hast mich komplett bei eingesaut!"
"sperma auf latex kannste doch abwischen."
"das ist auch in die spitze gesickert. das muss man jetzt komplett waschen und ich hab keine ahnung, ob sowas in die maschine darf."
"kann ich was dafür, wenn du nicht rechtzeitig den mund aufmachst?!"
ich kneife den luxus-mann in die nippel.
"aua!"
"los, nicht heulen, fahren! ich brauche jetzt ein bett. und außerdem eine dusche."
zuhause beim luxus-mann stehe ich unter der regendusche und lasse es warm auf mich herabpladddern. dann krieche ich zum luxus-mann unter die decke.
"und, bist du heute auf deine kosten gekommen?" fragt er.
"ja, schon irgendwie, auch wenns anders war als gedacht. und du? bereust du es, die kleine maus nicht gefickt zu haben?"
"ich weiß doch gar nicht, ob die gewollt hätte."
"mal angenommen, sie hätte."
"hm, irgendwie nicht."
"warum nicht?"
der luxus-mann grinst und gibt dann seine standard-antwort:
"zu kleine titten."
"ich hätte eher gesagt, keine eier in der hose", streue ich salz in die wunde.
"naja, stimmt schon. aber ich hab es nicht gebraucht. es war perfekt so, wie es war."
dann schlafen wir ein paar wenige stunden, bis der wecker klingelt und der luxus-mann sich in den papa-modus schaltet, um seine tochter abzuholen.
für das event hat mir der luxus-mann extra ein latexkleid gekauft. kleid ist eigentlich zu viel gesagt, denn es endet am arsch mit einer breiten spitzenborde. dazu soll ich strapse tragen, bestimmt der luxus-mann. lange streiten wir uns, ob ich ein anstandshöschen dazu tragen darf oder nicht. der luxus-mann hätte mich gern blank und jederzeit besteigbar, aber da wir großen ansturm unbekannter spezies vor ort erwarten, darf ich schließlich doch bedeckt gehen, sozusagen bis auf widerruf.
vor ort müssen wir zunächst die gesichts- und dresscode-kontrolle bestehen, dann geht es los ins feuchte vergnügen. wir kommen gerade richtig zum ersten show-act, kriegen schnell ein glas sekt in die hand gedrückt und lassen uns dann von den vielen nackten, halbnackten oder lll-bekleideten menschen ins innere schieben.
"und, wie findest du die mädels", frage ich den luxus-mann nach der show.
"hm, so mittel. zu kleine titten."
"das sagst du IMMER."
"ich steh gar nicht auf große titten!"
"doch. was du als schön bezeichnest, ist mindestens ein c-körbchen."
"nein. brüste müssen die richtige größe haben und vor allem ganz rund und straff sein."
"ja, du willst ein rundes, straffes c- bis d-körbchen. das gibt aber bei 20 plus selten ohne implantat."
"wenn du das sagst. du bist ja vom fach."
"eben."
abgesehen davon, dass es übervoll ist und auch ein paar stinos herumrennen, ist es wie immer auf s/m-partys: man sieht viel, was man nicht sehen will, und die geruchskulisse reicht von parfum bis schweiß und sperma. da fast alle räume diesmal ausgiebig genutzt werden, ist spontanität nahezu unmöglich.
"wo sollen wir denn ficken", fragt der luxus-mann verzweifelt ein ums andere mal.
ich zucke mit den achseln.
"das ist mir zu voll", jammert der luxus-mann. "zu viele schleimige spackos, die dir dann auf die muschi glotzen."
"lass uns doch erstmal was trinken. außerdem muss da irgendwo ein buffet sein."
der luxus-mann, der so gerne isst wie fickt, ist einverstanden.
später stehen wir an der bar. ich nippe an meinen gin tonic, der luxus-mann trinkt ein bier. dann steht auf einmal eines der mädchen vom show-act neben mir und fragt mich:
"sag mal... habt ihr was am laufen? also was sexuelles?"
ich bin perplex und sage:
"ähm, also, ja. wir sind zusammen. wieso?"
sie lächelt und meint:
"ich konnte das nicht einschätzen... ich hab euch heute noch nicht, also... in action gesehen."
"zu voll", sagt der luxus-mann. "wenn mal einer guckt, ist das ok. aber ich mags nicht, wenn eine ganze traube menschen um uns rumsteht."
die darstellerin nickt und meint dann:
"ich wollte nur sagen, ihr seid einfach wunderschön. das schönste paar heute, finde ich."
ich kichere geschmeichelt.
"oh, danke."
der luxus-mann sagt:
"das ist heute aber auch nicht besonders schwierig."
"hat euch die show gefallen?"
ich sage schnell so begeistert wie möglich "oh ja!", bevor der luxus-mann wieder mit zu kleinen oder zu wenig straffen brüsten anfangen kann.
dann entdeckt der luxus-mann ein mädchen, das ihm schon im sommer aufgefallen war.
"du kannst sie gern ansprechen", sage ich.
"und wenn ich sie ficke? wie wäre das für dich?"
ich überlege.
"also heute so in diesem kontext... wäre ich schon gern dabei. ich finde die ja auch heiß."
"und wenn sie nur mich will?"
ich schaue den luxus-mann groß an:
"und wenn sie lieber nur mich wollen würde?"
"so kommen wir auf keinen grünen zweig", findet der luxus-mann.
"gut", sage ich. "dann kleinster gemeinsamer nenner: beide oder keiner."
der luxus-mann zögert und zögert, dann beginnt das mädchen, mit einem älteren paar zu tanzen und sich an der mutti zu schubbern.
"wir hätten chancen gehabt", kichere ich, als ich das enttäuschte gesicht des luxus-mannes sehe.
"die scheint mir ein bisschen.... wahllos", findet der luxus-mann. "das turnt mich jetzt ab."
"du weißt doch gar nicht, ob die sich nicht vielleicht schon kennen."
"ok, das könnte sein."
"ist denn jemand für dich heute dabei", will der luxus-mann wissen.
"n typ?"
"ja. der zum beispiel, der hat doch nen total tollen body", zeigt der luxus-mann auf einen bärtigen jungen typen im muscleshirt und latexhöschen.
"da krieg ich muttergefühle", lache ich. "außerdem ist der kleiner als ich."
"findest du mich da besser?"
"ja auf jeden. ich steh nicht auf junge hoschis mit tedenz zum spargeltarzan."
"findest du den denn dann nicht schön?"
"doch, total. aber so... objektiv schön. ein unterwäsche-model. aber total langweilig. da find ich die da besser", zeige ich auf eine paar.
"den findest du gut?" fragt der luxus-mann entsetzt.
"nein, nicht ihn. das paar. zusammen sind die toll. auf eine intellektuelle art sexy."
"aber die hat kurze haare, stehst du auf kurze haare?!"
"nicht explizit, aber es passt zu ihr. sie ist ja ein ganz strenger typ. und sehr elegant. hat irgendwie was... 20er-jahre-mäßiges. bohemian."
der luxus-mann schaut zweifelnd:
"du würdest dich von denen ficken lassen?!"
"maaaaaannn... ich würde die erstmal kennen lernen wollen! und wenn es sich dann ergibt, ja, warum nicht."
der luxus-mann ist nicht überzeugt.
"da bin ich nicht dabei."
"musst du ja auch nicht", grinse ich sehr frech.
der luxus-mann kneift mich und ich kreische.
"ich lass dich gleich von dem türken-clan da vergewaltigen!" droht er.
gegen halb drei wird es etwas leerer und wir ergattern eine zweier-couch für uns.
"zieh mal den slip aus", fordert mich der luxus-mann auf.
ich grinse und lasse mein höschen zwischen meine knöchel gleiten.
der luxus-mann beginnt, sanft meine muschi zu streicheln, dann steckt er mir den finger rein. ein paar, das uns gegenübersitzt, schaut uns zu und besorgt es sich dabei. die stimmung wird lasziver und ich kann mich erstmals an diesem abend fallen lassen.
"wollen wir nach oben gehen, ins zimmer mit der schaukel", frage ich, weil ich jetzt gern den luxus-schwanz in mir spüren würde.
"ok", sagt der luxus-mann und schiebt mich die treppe hinauf.
oben allerdings steht wieder der türken-clan und wichst gemeinschaftlich neben einem ffm-dreier.
"boah nee", sagt der luxus-mann. "das ist mir zu viel gruppenkuscheln."
"lass uns lieber gehen", finde ich. "ficken wir eben zuhause."
"ich hab morgen sowieso meine tochter, ich wollte eh nicht so ewig bleiben."
"och nö!"
"oh doch. und jetzt schwing deinen arsch ins auto, dann fick ich dich noch ein bisschen."
wir fahren allerdings nicht nachhause. der luxus-mann hält in einem industriegelände an und nimmt mich kurzerhand auf dem rücksitz.
"das wollte ich schon lange mal wieder", seufzt er, als er abgespritzt hat.
"im auto?"
"ja. hab ich früher ganz oft. aber mit meinen letzten frauen ging das nicht. die waren da nicht für bereit."
"boah, aber guck mal, du hast mich komplett bei eingesaut!"
"sperma auf latex kannste doch abwischen."
"das ist auch in die spitze gesickert. das muss man jetzt komplett waschen und ich hab keine ahnung, ob sowas in die maschine darf."
"kann ich was dafür, wenn du nicht rechtzeitig den mund aufmachst?!"
ich kneife den luxus-mann in die nippel.
"aua!"
"los, nicht heulen, fahren! ich brauche jetzt ein bett. und außerdem eine dusche."
zuhause beim luxus-mann stehe ich unter der regendusche und lasse es warm auf mich herabpladddern. dann krieche ich zum luxus-mann unter die decke.
"und, bist du heute auf deine kosten gekommen?" fragt er.
"ja, schon irgendwie, auch wenns anders war als gedacht. und du? bereust du es, die kleine maus nicht gefickt zu haben?"
"ich weiß doch gar nicht, ob die gewollt hätte."
"mal angenommen, sie hätte."
"hm, irgendwie nicht."
"warum nicht?"
der luxus-mann grinst und gibt dann seine standard-antwort:
"zu kleine titten."
"ich hätte eher gesagt, keine eier in der hose", streue ich salz in die wunde.
"naja, stimmt schon. aber ich hab es nicht gebraucht. es war perfekt so, wie es war."
dann schlafen wir ein paar wenige stunden, bis der wecker klingelt und der luxus-mann sich in den papa-modus schaltet, um seine tochter abzuholen.
Freitag, 28. April 2017
prüfungsträume
ich habe häufiger prüfungsträume. darin muss ich entweder mein abi oder mein staatsexamen noch mal machen. ich bin dann immer so alt wie heute. meist geht es um mathe, und das gefühl ist immer dasselbe: wie sollte ich eine prüfung bestehen in einem fach, das ich schon damals nicht gerallt und dessen inhalte ich inzwischen vollständig verdrängt habe?! jeder traum endet folglich im desaster und ist mit intensiven emotionen irgendwo zwischen schock und scham verbunden, die mir einen ganzen tag versauen können.
gestern nacht war es etwas anders. ich hatte germanistik-examen bei meinem ehemaligen (inzwischen in der echtwelt verstorbenen) geschichtslehrer. der geschichtslehrer war seinerzeit gefürchtet, ein mächtiger kerl mit hochrotem kopf und der eigenart, beim eintragen einer schlechten note genussvoll mit der zunge zwischen den lippen zu spielen. ich selbst war eigentlich ganz gut mit ihm klar gekommen, hatte mir mit smarten kommentaren und nachfragen respekt erarbeitet und war als eine der wenigen meiner klasse langsam, aber konstant in die nähe einer zwei gerutscht.
alles begann damit, dass ich bei meinen eltern saß, wusste, dass ich demnächst irgendwann das doofe examen machen musste. leider konnte ich die unterlagen mit dem termin nirgendwo mehr finden. im internet entdeckte ich schließlich einen hinweis, dass die examina schon am kommenden tag sein würden. schock und ohnmacht. wieso hatte ich das so vertüdelt?! ich versuchte, mich noch etwas vorzubereiten, wusste aber, es würde ein verdammt enges bis gänzlich unbezwingbares höschen werden.
ich ging am kommenden tag ins examen. mein geschichtslehrer, nun also germanistik-prüfer, verteilte die aufgaben. auf dem aufgaben-zettel fanden sich vier zeichnungen von stiefeln aus verschiedenen epochen. die sollte man zuordnen und dann beschreiben, welche literarische gemeinsamkeit ihnen zugrunde lag. die antwort sollte man in stichpunkten auf kleingerupften papierfetzen notieren.
ich hatte keinen blassen schimmer. um mich herum eifriges stiftekratzen. ich bat darum, auf toilette gehen zu dürfen. auf dem weg dorthin durchkreuzte ich einen raum, in dem offenbar eine band probte. er war voller menschen, und juhu, es fand sich tatsächlich einer darunter, der mir sagen konnte, dass einer der stiefel - ich hatte das blatt mit den aufgaben bei mir und fragte ganz ungeniert - aus dem mexiko-krieg stammte. ich war hocherfreut über den anhaltspunkt, glaubte nun zu wissen, dass "krieg" der gemeinsame ansatz der stiefel-bilder war und begann, zurück im prüfungszimmer, rasch ein paar worte über krieg und stiefel im krieg hinzukritzeln, erwähnte den mexiko-krieg und endete im mittelalter bei karl dem großen, da ich auf einem der stiefel die reichsinsignien zu erkennen glaubte.
da ich so viel zeit bei meiner kleinen umfrage verschwendet hatte, kriegte ich nicht besonders viel zusammen und war ziemlich sicher, durch die prüfung gefallen zu sein.
mit dem gefühl des größtmöglichen versagthabens wachte ich schließlich auf und stellte heilfroh fest, dass ich abi und examen längst in der tasche hatte. beim weiteren nachdenken fand ich es sehr lustig, ein examen über bilder von stiefeln geschrieben zu haben. muss man auch erstmal drauf kommen!
gestern nacht war es etwas anders. ich hatte germanistik-examen bei meinem ehemaligen (inzwischen in der echtwelt verstorbenen) geschichtslehrer. der geschichtslehrer war seinerzeit gefürchtet, ein mächtiger kerl mit hochrotem kopf und der eigenart, beim eintragen einer schlechten note genussvoll mit der zunge zwischen den lippen zu spielen. ich selbst war eigentlich ganz gut mit ihm klar gekommen, hatte mir mit smarten kommentaren und nachfragen respekt erarbeitet und war als eine der wenigen meiner klasse langsam, aber konstant in die nähe einer zwei gerutscht.
alles begann damit, dass ich bei meinen eltern saß, wusste, dass ich demnächst irgendwann das doofe examen machen musste. leider konnte ich die unterlagen mit dem termin nirgendwo mehr finden. im internet entdeckte ich schließlich einen hinweis, dass die examina schon am kommenden tag sein würden. schock und ohnmacht. wieso hatte ich das so vertüdelt?! ich versuchte, mich noch etwas vorzubereiten, wusste aber, es würde ein verdammt enges bis gänzlich unbezwingbares höschen werden.
ich ging am kommenden tag ins examen. mein geschichtslehrer, nun also germanistik-prüfer, verteilte die aufgaben. auf dem aufgaben-zettel fanden sich vier zeichnungen von stiefeln aus verschiedenen epochen. die sollte man zuordnen und dann beschreiben, welche literarische gemeinsamkeit ihnen zugrunde lag. die antwort sollte man in stichpunkten auf kleingerupften papierfetzen notieren.
ich hatte keinen blassen schimmer. um mich herum eifriges stiftekratzen. ich bat darum, auf toilette gehen zu dürfen. auf dem weg dorthin durchkreuzte ich einen raum, in dem offenbar eine band probte. er war voller menschen, und juhu, es fand sich tatsächlich einer darunter, der mir sagen konnte, dass einer der stiefel - ich hatte das blatt mit den aufgaben bei mir und fragte ganz ungeniert - aus dem mexiko-krieg stammte. ich war hocherfreut über den anhaltspunkt, glaubte nun zu wissen, dass "krieg" der gemeinsame ansatz der stiefel-bilder war und begann, zurück im prüfungszimmer, rasch ein paar worte über krieg und stiefel im krieg hinzukritzeln, erwähnte den mexiko-krieg und endete im mittelalter bei karl dem großen, da ich auf einem der stiefel die reichsinsignien zu erkennen glaubte.
da ich so viel zeit bei meiner kleinen umfrage verschwendet hatte, kriegte ich nicht besonders viel zusammen und war ziemlich sicher, durch die prüfung gefallen zu sein.
mit dem gefühl des größtmöglichen versagthabens wachte ich schließlich auf und stellte heilfroh fest, dass ich abi und examen längst in der tasche hatte. beim weiteren nachdenken fand ich es sehr lustig, ein examen über bilder von stiefeln geschrieben zu haben. muss man auch erstmal drauf kommen!
Dienstag, 25. April 2017
feuchtgebiete
das auto ist das ein und alles des mannes. beim luxus-mann stimmt das glücklicherweise nicht. er fährt kombi, gebraucht, familienfreundlich-zweckorientiert und jault auch nicht, wenn mal wieder wild geparkt wird und ein neuer kratzer im lack ist. in der schanze ist das eben kaum vermeidbar.
seit einigen wochen müffelt es im auto.
"hier stinkts nach totem tier", beschwere ich mich mehrfach.
"kann nicht sein, ich rieche nichts", erwidert der luxus-mann.
"doch", beharre ich. "du riechst das bloß nicht mit deiner ollen schnarchnase."
der luxus-mann hat eine markante, schöne nase, die ihm allerdings nicht viel nutzt - dank verbogener nasenscheidewand bekommt er kaum luft.
ich werde ein wenig gehauen wegen meines frechen mundwerks, doch das ändert nichts an meiner meinung: das auto stinkt.
irgendwann wird der gestank so stark, dass er auch zu den luxus-riechschleimhäuten durchdringt. während ich im auto schon nur noch durch den mund atme und mich bemühen muss, nicht zu kotzen, bemängelt der luxus-mann nun ebenfalls einen leichten unangenehmen odeur und kündigt an, dem auf den grund gehen zu wollen. sein verdacht: es ist etwas ins belüftungssystem geraten, was dort nun vermodert.
wochen vergehen, nichts verbessert sich, egal, wie oft der luxus-mann im belüftungssystem herumstochert. dann kommt der tag, an dem ich meine tasche während der fahrt zu meinen füßen abstelle und beim aussteigen wahre feuchtgebiete erlebe.
"iiiihhh... guck mal... meine tasche ist ganz vollgesogen! und die fußmatte auf meiner seite ist ja auch klitschnass!" beschwere ich mich.
der luxus-mann schaut verärgert.
"da ist dir in deiner tasche was ausgelaufen und versaut jetzt mein auto!"
"was soll denn da bitte auslaufen, was in der lage wäre, meine tasche und deine fußmatte in diesem ausmaß zu durchtränken?! ein bierfass?!"
"dein parfum", ist der luxus-mann sicher.
"aber das würde dann doch riechen!"
der luxus-mann beugt sich richtung fußmatte und schnüffelt.
"bah!" ruft er und zieht den kopf schnell zurück.
"was denn?"
"das stinkt!"
"nach parfum?"
"nee, nach moder oder sowas."
die müffel-ursache scheint gefunden und ist für den luxus-mann schnell erklärt.
"das kommt, weil du immer mit nassen schuhen einsteigst!"
"so ein unsinn, guck, meine schuhe sind ganz trocken! und wieso sollten die auch nass sein, es regnet doch gar nicht!"
der luxus-mann schaut mich zweifelnd an und meint dann:
"dann gibt es ja nur eine erklärung."
"und die wäre?"
"wenn du neben mir sitzt, wirst du so geil, dass deine muschi hier alles volltropft."
ich zeige dem luxus-mann den stinkefinger.
"was wird das, eine anale fantasie?" lacht er.
"jupp. wenn du schläfst, steck ich dir den in den po."
das alles ändert jedoch nichts daran, dass es im auto nass ist und müffelt.
"muss ich wohl in die werkstatt", überlegt der luxus-mann. "so eine scheiße!"
"die jungs da freuen sich bestimmt über feuchtgebiete", sage ich.
"und über meine kohle", stöhnt der luxus-mann.
jetzt sind wir mal gespannt, ob die werkstatt-jungs sich erfolgreich mit den feuchtgebieten beschäftigen und das auto trockenlegen werden.
seit einigen wochen müffelt es im auto.
"hier stinkts nach totem tier", beschwere ich mich mehrfach.
"kann nicht sein, ich rieche nichts", erwidert der luxus-mann.
"doch", beharre ich. "du riechst das bloß nicht mit deiner ollen schnarchnase."
der luxus-mann hat eine markante, schöne nase, die ihm allerdings nicht viel nutzt - dank verbogener nasenscheidewand bekommt er kaum luft.
ich werde ein wenig gehauen wegen meines frechen mundwerks, doch das ändert nichts an meiner meinung: das auto stinkt.
irgendwann wird der gestank so stark, dass er auch zu den luxus-riechschleimhäuten durchdringt. während ich im auto schon nur noch durch den mund atme und mich bemühen muss, nicht zu kotzen, bemängelt der luxus-mann nun ebenfalls einen leichten unangenehmen odeur und kündigt an, dem auf den grund gehen zu wollen. sein verdacht: es ist etwas ins belüftungssystem geraten, was dort nun vermodert.
wochen vergehen, nichts verbessert sich, egal, wie oft der luxus-mann im belüftungssystem herumstochert. dann kommt der tag, an dem ich meine tasche während der fahrt zu meinen füßen abstelle und beim aussteigen wahre feuchtgebiete erlebe.
"iiiihhh... guck mal... meine tasche ist ganz vollgesogen! und die fußmatte auf meiner seite ist ja auch klitschnass!" beschwere ich mich.
der luxus-mann schaut verärgert.
"da ist dir in deiner tasche was ausgelaufen und versaut jetzt mein auto!"
"was soll denn da bitte auslaufen, was in der lage wäre, meine tasche und deine fußmatte in diesem ausmaß zu durchtränken?! ein bierfass?!"
"dein parfum", ist der luxus-mann sicher.
"aber das würde dann doch riechen!"
der luxus-mann beugt sich richtung fußmatte und schnüffelt.
"bah!" ruft er und zieht den kopf schnell zurück.
"was denn?"
"das stinkt!"
"nach parfum?"
"nee, nach moder oder sowas."
die müffel-ursache scheint gefunden und ist für den luxus-mann schnell erklärt.
"das kommt, weil du immer mit nassen schuhen einsteigst!"
"so ein unsinn, guck, meine schuhe sind ganz trocken! und wieso sollten die auch nass sein, es regnet doch gar nicht!"
der luxus-mann schaut mich zweifelnd an und meint dann:
"dann gibt es ja nur eine erklärung."
"und die wäre?"
"wenn du neben mir sitzt, wirst du so geil, dass deine muschi hier alles volltropft."
ich zeige dem luxus-mann den stinkefinger.
"was wird das, eine anale fantasie?" lacht er.
"jupp. wenn du schläfst, steck ich dir den in den po."
das alles ändert jedoch nichts daran, dass es im auto nass ist und müffelt.
"muss ich wohl in die werkstatt", überlegt der luxus-mann. "so eine scheiße!"
"die jungs da freuen sich bestimmt über feuchtgebiete", sage ich.
"und über meine kohle", stöhnt der luxus-mann.
jetzt sind wir mal gespannt, ob die werkstatt-jungs sich erfolgreich mit den feuchtgebieten beschäftigen und das auto trockenlegen werden.
Abonnieren
Posts (Atom)