wie geierartig sich die medien auf das bedürfnis nach oberflächlicher, inhaltsloser aufregung stürzen, zeigt die sich derzeit am beispiel von philipp amthor. er hatte sich einen strandkorb gekauft - wohlgemerkt nicht aus steuergeldern - um ihn am arbeitsplatz zu nutzen.
ich hege für amthor ählich wenig sympathien wie für merz, spätestens seit augustus intelligence. aber ich mag es nicht, wenn sich die meute zusammenrottet und unbegründet hetzt.
wer von euch kein fettes, luxuriöses bürostuhl-kissen besitzt, der werfe den ersten stein. oder sich nicht seine lieblingskaffeetasse ins regal der büro-cuisine gestellt hat. ich habe beides!
und wenn mein erbärmliches micker-gehalt einen strandkorb hergäbe - beileibe, ich hätte so ein verdammtes ding auf unserer hässlichen, kahlen, möwenschiss-dekorierten büro-dachterrasse. nur weil ichs könnte. und natürlich, damit da die möwen drauf scheißen, so als optimal sichtbaren, kleinen gruß an den vorstand.
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