Donnerstag, 17. November 2022

rettungsgasse sich wer kann

die klimakatastrophe wird uns den arsch aufreißen - und langsam merken das auch die größten vollidioten unser uns. laut nasa sind sich 97% aller wissenschaftler einig, dass der klimawandel menschgemacht ist. selbstverständlich kommen nun einige schwurbler und kreischen: "aber die anderen 3 %! und überhaupt ist die sonne schuld, die immer wärmer wird!"

mal ehrlich: geht´s um schuld? selbst wenn die sonne ursache der erderwärmung wäre: es macht keinen unterschied. fakt ist, wir kennen und haben irdische mittel und möglichkeiten, die klimakrise zu bremsen. nur: den arsch hochkriegen wollen nur ganz wenige. weils wehtut. weil es bedeutet, ich verzichte auf autofahren, flugreisen, importierte produkte und mein tägliches steak (ja, fuck, auch glückliche biorinder fressen und furzen). oder zumindest auf einen großen teil davon.

spätestens seit corona wissen wir leider, dass menschen verantwortungslos und selbstsüchtig bis in den letzten winkel ihrer seele sind. es wird also nix mit freiwilligem verzicht. nie im leben. und noch nicht mal im sterben. 

kurzum, verbote müssen her. hat in den 80ern übrigens mal super geklappt, falls sie sich noch an fckw und das ozonloch erinnern können. bämm, ozon-schädliche substanzen wurden verboten, die welt hat sich danach gerichtet und schwupp, ozonloch war erstmal geschichte.

einige - vor allem junge menschen - bangen aktuell um ihr leben, ihre zukunft und die ihrer kinder. die letzten hitzesommer, überschwemmungen und dürren waren nur ein kleiner vorgeschmack auf das was in den nächsten 25 bis 30 jahren kommt: massive wasserknappheit, ernteausfälle mit einhergehender hungersnot und vermehrtem extremwetter wie unerträgliche hitze, stürme und überschwemmungen.

jeder logisch denkende mensch weiß, dass spätestens bei hungersnot jegliche sicherheitssysteme zusammenbrechen und die menschen rauben, plündern und morden. in deutschland so nicht vorstellbar? dann fragen sie mal ihre großeltern, wie das im krieg war und dass selbst kannibalismus nichts wahnsinnig ungewöhnliches ist. auch im kz haben sich die insassen manchmal gegenseitig aufgegessen. hunger macht uns alle zu tieren.

es ist natürlich, dass eine solche drohende, bereits in gang gesetzte katastrophe angst macht. eine mögliche art, damit umzugehen, ist leugnung. also sitzen wir da und sagen, das stimmt alles nicht. oder: so schlimm wirds schon nicht kommen. oder aber: irgendwer wird schon was erfinden, um das alles abzuwenden.

mit der letzten generation haben sich menschen zusammengefunden, die verstanden haben, dass proteste wie von fridaysforfuture wenig erfolg haben. sie haben erkannt, dass die adressaten stattdessen lieber über fracking in deutschland diskutieren oder gas in depotischen staaten kaufen. sie wählen daher mittel, die mehr aufmerksamkeit erzeugen, weil sie stören. und manchmal auch zerstören. 

muss das sein, zum beispiel kunstwerke beschmieren? ich frage euch: was wollt ihr mit euren verkackten kunstwerken, wenn ihr hunger leidet? sie fressen, als zeichen eurer grenzenlosen kultiviertheit? 

größter aufreger war nun der tod einer radfahrerin und die behinderung der feuerwehr durch die aktivisten. allein die berichterstattung verdreht die kausalitäten. die richtige headline hätte lauten müssen: "radfahrerin starb, weil betonmischerfahrer nicht aufgepasst hat." ja, möglicherweise wäre das opfer gerettet worden, hätte man es 19 minuten früher in eine klinik gebracht. dann hätte die junge frau vielleicht als sabberndes bündel oder als wachkomaptientin ihr restliches dasein fristen können.

spekulation, i know. ich will es nicht beschönigen: es ist ganz schrecklich, wenn ein junger mensch sein leben verliert. doch die hauptschuld trägt immer der unfallverursacher. alles andere sind eventualitäten, über die man allenfalls rätselraten kann.

trotzdem wurde der vorfall von der presse massiv instrumentalisiert, um stimmung gegen die letzte generation zu machen. gnadenloses clickbaiting und leichenfledderei durch reißerische überschriften, viel hass in den sozialen netzwerken. großes rhabarber in der politik. fast schon lustig, wie gewisse oppositionspoliker sich freuten, endlich mal wieder ihren reaktionären quark zum tagesgeschehen abgeben zu können und über ihr jahrzehntelanges vollversagen als regierungspartei hinwegzutäuschen.

wie scheinheilig das ganze brimborium ist, zeigt, dass es in anderen fällen komplett ausbleibt. zum beispiel:

"nach einem unfall ist es auf der a9 bei leipzig zu unschönen szenen gekommen. übereinstimmenden medienberichten zufolge bildeten die wartenden autos keine rettungsgasse, sodass die einsatzkräfte zu fuß zum unfallort laufen mussten. sie sollen zudem übel beschimpft worden sein."

oder:

falschparker versperren rettungswege in wuppertal - feuerwehr muss 100 meter vom brennenden haus entfernt parken.

wenn also keine "klimakleber" mit von der partie sind, finden sich solche vorfälle allenfalls unter ferner liefen. aber wehe, falls doch: dann müssen menschen unbedingt in präventivhaft gesteckt werden. neue polizeigesetze erfinden ist nämlich viel einfacher, als sich ein rezept gegen die klimakatastrophe auszudenken. oder sich überhaupt damit auseinanderzusetzen. oder: am ende gar persönlich auf irgendwas verzichten.

somit geht von hier ein herzliches "fuck you und bitte verreckt alle" an medien wie die BLÖD, an allen dummen hater und hetzer, an unsere ignoranten politiker and to whom it may concern.

2 Kommentare:

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